Unterstützen Sie die 

... MaLuKi - Stiftung ...

Wichtiger Baustein zur Zukunftssicherung der Gemeindearbeit

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In früheren Jahrhunderten und zumal in größeren Städten wurde es oft als eine Art „Ehrenpflicht“ etwa für Handwerkszünfte oder für entsprechend betuchte Einzelpersonen und Familien angesehen, zum Beispiel beim Neubau einer Kirche oder bei deren Ausstattung durch eine Stiftung zu helfen.  Viele heute noch erhaltene prächtige Kirchenfenster oder Abendmahlsgeschirre verdanken wir solchem Engagement.  

Im Jahr 2006 und in unserer Gemeinde ist die Situation eine andere:  Wir haben am Hagenplatz eine schöne Kirche und ein gut ausgestattetes Gemeindehaus stehen;  dort finden viele wichtige Veranstaltungen statt; wir können dankbar von einem fröhlichen und bunten Gemeindeleben sprechen.

Aber:  Die augenblickliche finanzielle Entwicklung im Bereich der Landeskirche macht uns erhebliche Sorgen.  Was vor 30 oder 20 Jahren undenkbar war, kommt uns jetzt als bedrohliche Realität nahe.  Wie wir bereits im letzten Gemeindebrief berichteten, werden wir für den Zeitraum bis Ende 2007 etwa mit insgesamt 20-25% weniger Kirchensteuerzuweisung auskommen müssen.  Und die weitere Entwicklung ist nicht absehbar. Strenge Sparmaßnahmen sind nötig und werden auch in unserer Gemeinde zu einschneidenden Veränderungen führen.

Mit einer gewissen Ahnung haben wir vor knapp zwei Jahren das Freiwillige allgemeine Kirchgeld eingeführt.  Die uns damit zur Verfügung gestellten Mittel helfen uns sehr, die Gemeindearbeit fortzusetzen, und wir sind allen Unterstützern sehr dankbar!  Aber wir merken:  Für die Zukunft wird das nicht reichen!

 Etwas Sinnvolles tun!

 Um eine gewisse längerfristige Sicherheit zu erlangen, hat unser Kirchenvorstand nach ausführlichen Vorüberlegungen jetzt beschlossen, eine gemeindeeigene Stiftung zu gründen.  

Ihr Vorteil liegt darin, dass das zur Verfügung gestellte Geld nicht sofort in den aktuellen Haushalt einfließt und dann eben auch bald verbraucht ist, sondern dass es als Grundkapital erhalten bleibt und allein die Zinserträge dem Satzungszweck entsprechend verwendet werden. 

Unser Ziel ist es, wenigstens in einem begrenzten Bereich so etwas wie eine verlässliche finanzielle „Stütze“ zu errichten, die von weiteren absehbaren Sparmaßnahmen unberührt bleiben kann.  Der Kirchenvorstand möchte mit der Einrichtung dieser Stiftung heute etwas Wichtiges für morgen tun.

Natürlich haben wir uns juristisch und steuerrechtlich beraten lassen.  Vor einigen Tagen ist uns vom Finanzamt Detmold eine Steuernummer zugeteilt worden; bald wird ein Stiftungsrat berufen werden und seine Arbeit aufnehmen.  Sämtliche
Spenden und Zustiftungen sind dann steuerlich abzugsfähig.  Im Jahr der Stiftungsgründung kann das sogar ein Höchstbetrag von € 307.000 sein, danach bis zu 10% des jährlichen Einkommens, plus einen Festbetrag in Höhe von  € 20.450,- pro Jahr.  
(Freilich: Wer kann uns schon solch eine Zuwendung leisten?)


Natürlich ist diese Stiftungs-Gründung eine Sache „auf Hoffnung“ hin.  Und es kann sein, dass mancher denkt: der Kirchenvorstand ist ja ziemlich „kühn“ ...Tatsächlich brauchen wir IHRE Unterstützung!  Ohne SIE kann dieses Werk nicht gelingen!  

Als Grundstock hat der Kirchenvorstand  € 5.000,- zur Verfügung gestellt;  mehr geht aus den oben geschilderten, bekannten Gründen leider nicht.  Als Ziel für die Grundeinlage aber haben wir uns eine Summe von mindestens  € 130.000,- gesetzt.  Bei einer angenommenen Verzinsung von 3% ergäbe das einen jährlichen Betrag von  € 3.900,-;  damit ließe sich schon etwas Gutes machen!
Wir wissen, dass dieses Ziel hoch gesteckt ist.  Aber: es geht um unsere, damit immer auch um IHRE Gemeinde!  So bitten wir SIE herzlich, sich zu überlegen, ob und wie SIE die Stiftung unterstützen können!

 

Nur mit IHNEN 
kann es gelingen!

 

 

Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne jederzeit persönlich zur Verfügung.  

Die Stiftungssatzung können Sie im pdf-Format hier einsehen (und ausdrucken) .

Ebenso können Sie sich den  Flyer hier ansehen und ausdrucken

Sie können sich aber auch direkt an eine Kirchenvorsteherin oder einen Kirchenvorsteher  wenden!

Im Namen des Kirchenvorstandes

 Ihr Pfarrer Jörg Deppermann

 


Falls Sie sofort Geld einzahlen möchten, hier die (neuen) Kontonummern: Stand Oktober  2016

Konten:                        Maluki Stiftung - KD-Bank:       DE 35 3506 0190 0000 288 144
                      oder         
             
Maluki Stiftung-Stadtsparkasse Blomberg: DE 74 4765 1225 0000 137 117

 Neuester Bericht vom Oktober 2016:



Gutes tun mit der MaLuKi-Stiftung 

Im Spätsommer des Jahres 2006, als wir unser 50-jähriges Kirchweihjubiläum feierten, gründeten wir die gemeindeeigene MaLuKi-Stiftung. Ihr Ziel war und ist es, eine von den Kirchensteuern unabhängige, verlässliche finanzielle Unterstützung für die Gemeindearbeit zu schaffen. 

Dieses Ziel haben wir teils-teils erreicht; zum einen Teil "ja", weil der sogenannte Kapitalstock durch die Zustiftungen von ganz vielen Menschen  in kleinen, aber auch in größeren Schritten,  ständig gewachsen ist. 

Aus den erwirtschafteten Erträgen (Zinsen) finanziert die Stiftung wichtige Projekte mit; z.B. trägt sie in jedem Jahr ca. 800 € zur Durchführung der Konfirmandenfreizeiten bei (was für manche Familie eine wichtige Entlastung darstellt); auch wurden  verschiedene Konzerte  unterstützt; die monatliche Gemeinsame MahlZEIT  wird komplett durch die Stiftung ermöglicht! Das E-Piano wurde angeschafft, auch Gesangbücher usw. . 

Nun aber: Zum anderen Teil heißt es "nein" und haben wir unser Ziel nicht erreichen können, denn die Zinsen der Banken sind so niedrig wie noch nie, und entsprechend gering fallen jetzt und in Zukunft unsere Erträge aus. Für die nächsten zwei Jahre gibt es noch Rücklagen aus nicht verausgabten Zinsgewinnen, aber nach Auslaufen der gutverzinslichen Papiere gehen die Zinserträge gegen Null! Dann heißt es umdenken!

Wir werden dann alle potentiellen Spender anschreiben und darauf hinweisen, dass Sie weiter ZUSTIFTEN können (Ihr Beitrag wird dann zum Kapitalstock hinzugerechnet. Die Spender bekommen eine Spendenbescheinigung, aber da es so gut wie keine positiven Zinsen mehr auf konventionelle, mündelsichere Anlagen gibt, bekommt dann in naher Zukunft die Gemeinde davon keine Mittel für Jugendfreizeiten, Mahlzeit, Konzerte, Musikinstrumente, usw.) ... 

Die Alternative wäre, die Spender weisen bei der Überweisung an die Stiftung darauf hin, dass der Betrag zur sofortigen Ausschüttung verwendet werden darf. Rechtlich soll das möglich sein. Eine Spendenbescheinigung gibt es natürlich auch dafür und der Stiftungsrat kann seinen eingegangenen Verpflichtungen weiter nachkommen.

Erschwerend kommt hinzu: Die Zuweisung von Kirchensteuermitteln der Lippischen Landeskirche an die Gemeinden wird in den nächsten Jahren rapide abnehmen, da die Kirchensteuereinnahmen, selbst bei gleichbleibender  Höhe, zu einem größeren Teil zur Finanzierung der Pensionen der Pfarrer verwendet werden müssen! 
Die Stiftung sollte daher weiter bestehen bleiben und handlungsfähig bleiben!.

Darum, wenn es Ihnen möglich ist, denken Sie an unsere MaLuKi-Stiftung, die ja auch IHRE Gemeindestiftung ist. 

                                                                        
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe beim "Gutes-Tun"! 


Konten:                      Maluki Stiftung - KD-Bank:       DE 35 3506 0190 0000 288 144
                      oder         
             Maluki Stiftung-Stadtsparkasse Blomberg: 
DE 74 4765 1225 0000 137 117

Stand der Stiftung am 31.12.2015 : Bestand: 136.841,74 €. Darin enthalten 6.142,85 € Zinserträge.
                                                           Zinserträge im Jahr 2015: 1.180,66 €; Ausschüttung ca. 3.720 €
Zum Vergleich :               31.12. 2013 :  Bestand:   125.593,97€; darin enthalten      7.556,40 € Zinsen; Zinserträge 2013 : 2.907,72 € Ausschüttung: 600€

Näheres beim Stiftungsrat: Jörg Deppermann (KV), Helga Klaas (KV), Judith Schwalbach (KV), Jürgen Hausmann (KV)
                                                  Klaus-Peter Hohenner, Dr. Jörg Mertens, Hans Nicolas

                                                                Letzter Stand :  (21.10.2016) : ca. 148.000 €; darin enthalten  ca. 7.500 € Zinsen. 

 

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