15. Januar 2017

Ein ereignisreicher Sonntag !

Nach einer bedenkenswerten Predigt von unserem Pfarrer Jörg Deppermann über 2.Mose 33, 17b-23   wo dem Seelsorger Mose Zweifel an seinem Tun kommen, er von Angesicht zu Angesicht mit Gott reden möchte und erfahren muss, dass man Gott nicht zu sehen bekommt, nur mit IHM reden kann und  im Nachhinein sein Wirken spüren kann, aber nie als Mensch die ganze Fülle Gottes zu sehen bekommt, standen zwei weitere Ereignisse an:

1) Durch den Landespfarrer Christoph Pompe wurde Pfarrer Jörg Deppermann in sein neues (Ehren)Amt als Notfallseelsorger eingeführt.

2) Unsere langjährige Küsterin, Frau Angelika Grünwald, wurde verabschiedet.

Hier der Bericht von Rosel Wandke-Meyer

     Besonderer Gottesdienst
         am 15. Januar

Am 2. Sonntag nach Epiphanias standen zwei besondere Ereignisse an, die z. T. schon beim Betreten der Kirche sichtbar wurden: In der ersten Bank konnte man zwei schwarze Talare und drei lilafarbene Dienstjacken von Notfallseelsorgern erblicken. Der andere Hinweis war in den wunderschönen Blumen-Arrangements auf dem Altar zu entdecken - ein Hinweis auf die Hand Frau Grünwalds.

Zunächst jedoch verlief der Gottesdienst entsprechend den liturgischen Abläufen. Die Predigt hatte einen Text aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 33, 17-Z3, zum Thema. Es ging um Gottes Herrlichkeit unter verschiedenen Aspekten.

Im Anschluss daran wurde Pfarrer Deppermann von Landespfarrer Christoph Pompe, der für die Notfallseelsorge zuständig ist, in den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorger eingeführt. Drei weitere anwesende Notfallseelsorger verkörperten die ökumenische Ausrichtung dieses Dienstes, da sie aus einer landeskirchlichen, einer katholischen und einer neuapostolischen Gemeinde stammten. Die Notfallseelsorge besteht in dieser Form seit 18 Jahren.
(Lesen Sie dazu auch den Beitrag unten).

Nach den Voten, also guten Wünschen für den Dienst, wurde auch die Gemeinde gebeten, Pfarrer Deppermann in seiner neuen Aufgabe zu unterstützen und für seinen Dienst zu beten.

Nach einem weiteren Gemeindelied wurde unsere Küsterin, Frau Grünwald, nach 16 Jahren Dienst mit vielen guten Wünschen aus der Gemeinde verabschiedet.

Sie wechselt mit größerem Stundenumfang in die Reformierte Gemeinde Blomberg.

Der immense Umfang all der Tätigkeiten, die Frau Grünberg in 16 Jahren geleistet hat, wurde sehr anschaulich aufgelistet. Auch die vor 10 Jahren leider unumgängliche Stundenkürzung wurde erwähnt. Da Frau Grünberg - neben all ihren vielen technischen und organisatorischen Fähigkeiten - ein besonderes „Händchen“ für Pflanzen und Blumen hat, erhielt sie als Abschiedsgeschenk ein großes Pflanzen-Arrangement, das sowohl für drinnen als auch für den Garten gedacht war und sich auch z. T. erst im Laufe des Jahres entwickeln sollte, also Samen und Gutscheine für jahreszeitlich jetzt noch nicht Angesagtes.

Frau Grünwald bedankte sich ihrerseits bei der Gemeinde für Hilfe und Unterstützung während ihrer Dienstzeit.

 

Nach dem Gottesdienst gab es beim Kirchkaffee noch Gelegenheit zu netten Gesprächen innerhalb der Gemeinde, mit den geehrten Personen und den ökumenischen Gästen.

Rosel Wandke-Meyer

 

Hier einige Schnappschüsse:



Pfarrer Jörg Deppermann als Leiter des Gottesdienstes.

Jörg Deppermann lauscht den Worten Pompes


Bei der Einführung assistieren 
Ulrike Ostwald (l) und Ricarda Dill (r)

Christoph Pompe erläutert die Aufgaben eines Notfallseelsorgers

 

 

 

Danach steht Frau Grünwald im Mittelpunkt.

 

Vom Kleben loser Gesangsbuchsseiten, über Salzstreuen vor der Kirche, vom Lieder anstecken und Blumen arrangieren Sonntag für Sonntag war die Rede!

 

 

 

 

 

Auch Frau Grünwald ergreift das Wort und bedankt sich bei der Gemeinde.

Als Dank für ihre Tätigkeit über 16 Jahre 
bekommt sie ein Präsent mit Blumen und diversen Gutscheinen überreicht. 
Für Ihre neue Tätigkeit in der großen reformierten Kirche
 in Blomberg wünscht die kleine  lutherische Gemeinde Gottes Segen.

Für Frau Grünwald ist die neue Tätigkeit ein großer Gewinn. Sie hat  fast die dreifache Arbeitszeit bei nur einem Arbeitgeber und sie kennt sich in Sachen "Küsterdienst" bestens aus!

Franz Grünwald, der Mann im Hintergrund und für schwere Arbeiten immer hilfsbereit dabei, geht seinen eigenen Gedanken nach.

Auch ihm sei herzlich gedankt!

 

Ein herzlicher Händedruck besiegelt die alte Freundschaft.

 

Bis Ende Januar ist Frau Grünwald noch bei uns tätig.

 

Und danach werden sich die beiden noch oft beim Dienst in der reformierten Klosterkirche begegnen!

 

Dank an 
Frau Grünwald!

 

 

Nach dem Gottesdienst 
stellt sich das 
anwesende Notfallseelsorgeteam 
den Fotografen.

 

(Klicken Sie einmal auf das rechte Bild, 
um die Wirkung der Schutzkleidung 
zu sehen!)


Die Notfallseelsorge als gemeinsamer ökumenischer Dienst der christlichen Kirchen und Gemeinden in Lippe geschieht seit 18 Jahren, wenn Menschen in höchster Not Hilfe und Begleitung brauchen.

In dem Gottesdienst am 15. Januar wurde Jörg Deppermann als Notfallseelsorger von der Lippischen Landeskirche beauftragt.

Er wird - gemeinsam mit den anderen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern - ehrenamtlich bereit sein, zu Einsätzen in ganz Lippe zu fahren, wenn Polizisten, Feuerwehrleute, Notärztinnen seelsorgerliche Hilfe für Opfer, Angehörige und Zeugen von schweren Unfällen sie rufen und die Betroffenen dies wünschen.  

 Die Gemeinschaft der Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger verspricht Ihn in seinem Dienst zu unterstützen. Er wird sich darauf verlassen können: sie sind für ihn da, so wie er nun für Sie da ist. 

Die Notfallseelsorge hier in Deutschtand präsentiert sich heute als gut organisiertes, flächendeckendes System,
das Menschen in seelischen Notlagen professionelle Begleitung und Betreuung anbietet.

Die Notfallseelsorge ist über die örtlichen Notfallzentralen durch den Notarzt/Rettungsdienst oder Einsatzleiter von Polizei und Rettungsdienst jederzeit erreichbar. Dort sind entsprechende Rufbereitschaften fest installiert, die für schnelle und unkomplizierte Hilfe Sorge tragen.


 

Danach geht es zum Kirchkaffee ins Gemeindehaus.


 


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