Reformationstruck am Schloss Brake und Christliches Symposion

Im Zusammenhang mit der Station des Reformationstrucks am Schloss Brake am 2./3.Mai lud die Landeskirche am 3. Mai zu einem „Christlichen Symposion gemeinsam frei“ nach Lemgo ins Gemeindehaus St. Johann ein.

Eingeladen waren Vertreter aus den Kirchengemeinden der Landeskirche und aus anderen Kirchen, die es in Lippe gibt (Katholiken, SELK, Methodisten, Mennoniten, Baptisten usw.).  Das Symposion war wie eine Art Familientreffen gedacht.

Eben diese Hintergründe erläuterte Pfarrer Fleck zu Beginn der Veranstaltung.  Er erklärte auch den aus dem Griechischen stammenden Begriff „Symposion“ als wörtlich „Zusammenkommen“, aber auch „Tischgesellschaft“ oder „Gastmahl“.

Es war Pfr. Fleck wichtig, dass Menschen verschiedenster Konfessionen zusammen sitzen, gemeinsam essen und trinken und dabei miteinander ins Gespräch kommen sollten.  Pfr. Fleck beschrieb so seine Vision von „Kirche als Tischgemeinschaft“.

Der Reformationstruck, so sagte er, sei u.a. auch deshalb nach Brake gekommen, weil es in der Lippischen Landeskirche eine einmalige Gemeinsamkeit von Lutheranern und Reformierten gebe.  Diese Gemeinsamkeit wurde an diesem Abend erweitert um all die Vertreter anderer Konfessionen.  Das, was alle Konfessionen verbindet, ist eben die Tischgemeinschaft.

Landessuperintendent Arends wies in seinem Grußwort u.a. darauf hin, dass die Reformation kein deutsches Ereignis, sondern ein Weltereignis ist.

In den Tischgruppen entwickelten sich während des gemeinsamen Essens rege Gespräche z.B. über die Frage, was einem jeden Christus und der christliche Glaube bedeuten.

Zu Beginn, zwischendurch und am Ende wurde das Symposion durch „Tischmusik“ eines Schülerchores der August-Hermann-Franke-Schule Detmold bereichert.

Dieser Abend hat uns Gästen mit Sicherheit eine Menge Denkanstöße geboten, die noch lange nachwirken werden.

R. Wandke-Meyer


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